Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick

Private Vermieterinnen und Vermieter stellen über 60,00 % der Mietwohnungen in Deutschland. Der Vermieterreport 2026 zeigt, wie diese Gruppe aufgestellt ist, wie sie Mieten festlegt und wie sie die Wohnungspolitik bewertet.

70,00 %

sind mit ihrer Vermietungstätigkeit zufrieden oder sehr zufrieden.

43,00 %

verzichten bei Neuvermietungen vollständig auf eine Mieterhöhung.

51,00 %

haben die Miete im Bestand im vergangenen Jahr nicht erhöht.

59,00 %

planen in den kommenden Jahren keine größeren Sanierungen.

58 Jahre

beträgt das Durchschnittsalter privater Vermieter.

58,00 %

vermieten nur eine einzige Wohnung.

Quelle: Deutschland.Immobilien Vermieterreport 2026 in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Befragung von 1.002 privaten Vermietern im Februar 2026.

Was der Report über private Vermieter zeigt

Wer in Deutschland privat vermietet

Private Vermieter sind im Durchschnitt 58 Jahre alt, 60,00 % sind älter als 55 Jahre. Der Anteil der unter 35-Jährigen ist seit 2024 von 11,00 % auf 5,00 % gesunken. Die Vermietung ist langfristig angelegt: 60,00 % sind seit mindestens zehn Jahren aktiv. Die Bestände bleiben klein, 58,00 % vermieten eine und weitere 19,00 % zwei Wohnungen. Für die Mehrheit ist die Miete eine ergänzende Einnahmequelle.

Wie private Vermieter Mieten festlegen

Bei Neuvermietungen erhöhen 55,00 % ihre Mietforderung moderat, 43,00 % verzichten ganz auf eine Anpassung. Im Bestand nahmen 51,00 % im vergangenen Jahr keine Erhöhung vor; Anpassungen folgen meist gestiegenen Betriebskosten. 57,00 % finden neue Mieter über persönliche Netzwerke, 26,00 % vergeben Wohnungen ausschließlich auf diesem Weg. 77,00 % nutzen unbefristete Mietverträge ohne automatische Mietanpassung.

Wie es um die energetische Sanierung steht

55,00 % haben in den vergangenen Jahren energetische Maßnahmen umgesetzt, am häufigsten Heizungstausch (34,00 %), Fenstertausch (25,00 %) und Dämmung (18,00 %). Wichtigste Motive sind langfristige Energieeinsparungen (53,00 %) und zufriedenere Mieter (41,00 %). Wer nichts umgesetzt hat, nennt vor allem fehlende Dringlichkeit (64,00 %). Für die kommenden Jahre planen 59,00 % keine größeren Sanierungen.

Zufriedenheit, Erwartungen und Wohnungspolitik

70,00 % sind mit ihrer Vermietungstätigkeit zufrieden oder sehr zufrieden, die Wohnungspolitik bewerten sie dagegen kritisch. Für die nächsten zwölf Monate erwartet die Mehrheit stabile bis leicht steigende Mieten und Immobilienwerte. Als attraktive Segmente gelten Seniorenwohnen und Wohnungen im Umland (je 46,00 %) sowie Mikrowohnungen (33,00 %). Handlungsbedarf sehen die Befragten vor allem beim bezahlbaren Wohnraum für mittlere Einkommen (55,00 %) und beim Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern (53,00 %).

So entsteht der Vermieterreport

Der Fragebogen wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln entwickelt. Die befragten Vermieter stammen aus dem Panel des Umfragezentrums Bonn. Erstmals wurden 2026 auch die Bestandsstruktur und die Zielgruppen der Vermietung vertieft untersucht.

Herausgeber

DI Deutschland.Immobilien AG

Wissenschaftlicher Partner

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

Durchführung

Umfragezentrum Bonn (uzbonn)

Befragungszeitraum

Februar 2026

Stichprobe

1.002 private Vermieter in Deutschland

Ausgabe

Dritte Auflage nach 2024 und 2025

Umfang

56 Seiten mit Infografiken und Zeitreihen

„Dass sich trotz wohnungspolitischer Skepsis weiterhin eine hohe Zufriedenheit mit der eigenen Vermietungstätigkeit zeigt, ist ein starkes Signal und Ausdruck eines bemerkenswerten Verantwortungsbewusstseins.“

Marc-Philipp Unger

Vorstandsvorsitzender der DI Deutschland.Immobilien AG

„Über Jahrzehnte hinweg ist es in Deutschland gelungen, eine erfolgreiche Balance zwischen dem Schutzbedürfnis der Mieter und dem berechtigten Renditeinteresse der Vermieter zu wahren.“

Prof. Dr. Michael Voigtländer

Leiter Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte am IW Köln

Den vollständigen Vermieterreport 2026 herunterladen

Der Report umfasst 56 Seiten mit allen Ergebnissen, Zeitreihen seit 2024 und zahlreichen Infografiken. Füllen Sie das Formular aus, danach steht Ihnen der Download sofort zur Verfügung.

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Titelblatt des Deutschland.Immobilien Vermieterreports 2026

Häufige Fragen zum Vermieterreport 2026

Die Entscheidung für eine Investition in Immobilien hängt von mehreren Faktoren ab. Hier finden Sie die relevantesten Kriterien für ein Investment.

Eine Investition in Immobilien gilt seit Jahrzehnten als eine der stabilsten Formen der Kapitalanlage. Historisch betrachtet haben gut gepflegte Immobilien in Top-Lagen langfristig an Wert gewonnen. Bei einem ausreichend langen Anlagehorizont lassen sich solide Renditen aus Immobilien erzielen. Auch wenn es keine Garantie für Wertsteigerungen gibt, zeigen Immobilienpreise langfristig eine positive Tendenz. Dadurch ermöglichen Anlage-Immobilien nicht nur einen nachhaltigen Vermögensaufbau, sondern auch langfristigen Kapitalzuwachs. Wer in Immobilien investiert, profitiert somit von einer Kombination aus laufenden Mieteinnahmen und potenziellen Wertsteigerungen.

Eine Immobilieninvestition bietet den Vorteil regelmäßiger, planbarer Einnahmen. Durch die Vermietung von Anlage-Immobilien erzielen Sie monatliche Mieteinnahmen, die zur Tilgung eines aufgenommenen Darlehens beitragen können. Im Idealfall trägt sich die Immobilie selbst und generiert darüber hinaus einen positiven Cashflow. Langfristig profitieren Immobilieninvestoren sowohl von laufenden Erträgen als auch von möglichen Wertsteigerungen am Immobilienmarkt.

Immobilien als Kapitalanlage gelten als bewährter Inflationsschutz. Steigende Baukosten und Grundstückspreise wirken langfristig positiv auf den Immobilienwert. Zudem können bei indexierten Mietverträgen die Mieten an die Inflationsrate angepasst werden. So steigen die Mieteinnahmen parallel zur allgemeinen Teuerung, was die reale Rendite von Immobilieninvestitionen zusätzlich stabilisiert.

Immobilieninvestoren in Deutschland profitieren von attraktiven steuerlichen Anreizen. Bei Neubauimmobilien mit Gewinnerzielungsabsicht können Sie gemäß § 7 EStG eine Abschreibung für Abnutzung (AfA) von 3,0 % jährlich geltend machen. Darüber hinaus ist der Verkauf von Anlage-Immobilien nach zehn Jahren steuerfrei, sofern die Immobilie nicht selbst genutzt wurde. Diese steuerlichen Vorteile können die Gesamtrendite Ihrer Immobilieninvestition deutlich erhöhen. Denkmalimmobilien als Anlageobjekte profitieren von attraktiven steuerlichen Förderungen, da Käufer die Sanierungskosten gemäß §§ 7i/7h EStG über erhöhte Abschreibungen steuerlich geltend machen und so erhebliche Steuervorteile erzielen können.

Investment-Immobilien ermöglichen eine effektive Diversifikation des Anlageportfolios. Im Vergleich zu Aktien oder Anleihen ist der Immobilienmarkt weniger volatil und weitgehend unabhängig vom kurzfristigen Börsengeschehen. Durch die Streuung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen reduzieren Sie das sogenannte „Klumpenrisiko“. Wertschwankungen einzelner Investments können so besser ausgeglichen werden, während Immobilieninvestitionen Stabilität und planbare Renditen bieten.

Bei der Auswahl einer geeigneten Anlage-Immobilie spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Neben Kaufpreis und verfügbarem Eigenkapital ist insbesondere die Lage ausschlaggebend. Eine positive Standortentwicklung, stabile Nachfrage und demographische Trends (z. B. im Bereiche von Pflegeimmobilien und Seniorenparks für Betreutes Wohnen) sind zentrale Kriterien für langfristiges Wertsteigerungspotenzial und nachhaltige Mieteinnahmen. Investment-Immobilien in wachstumsstarken Städten oder attraktiven Regionen bieten hier die besten Chancen für langfristigen Vermögensaufbau.

Wichtig ist es, dass Sie vor der Investition in Immobilien alle Risiken abwägen, z. B. das Risiko des Wertverlusts aufgrund der Negativentwicklung einer Lage, längerer Leerstand, unerwartet hohe Instandsetzungskosten und zum Teil rechtliche Herausforderungen. Bevor Sie in Immobilien investieren, ist es ratsam, gründlich zu recherchieren, professionellen Rat einzuholen und Ihre finanzielle Situation sorgfältig zu bewerten.

Die Höhe des benötigten Eigenkapitals hängt vom Kaufpreis, der Finanzierung und dem Anlageobjekt ab. Für eine sichere Immobilienfinanzierung empfehlen Banken in der Regel 15–25 % Eigenkapital zzgl. Kaufnebenkosten. Mit einem guten Finanzierungskonzept lässt sich jedoch auch ein Einstieg in die Geldanlage Immobilien mit geringerem Eigenkapital realisieren.

Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. Maklerprovisionen an. Beim Erwerb einer Anlage-Immobilie sollten Investoren mit Forderungen von ca. 10–15 % des Kaufpreises rechnen, bestehend aus Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland ca. 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %) und Grundbuchkosten (ca. 0,5 %).

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