In dieser festlichen Jahresrückblick-Folge lassen wir das Jahr 2025 noch einmal Revue passieren und werfen einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Anlageimmobilien. Was haben wir in diesem Jahr gelernt? Wie hat sich der Immobilienmarkt verändert? Und was können wir 2026 erwarten?
Gemeinsam blicken wir auf die Trends und Herausforderungen, die uns 2025 beschäftigt haben: von den Auswirkungen der Zinspolitik, über die Entwicklung der Mietmärkte, bis hin zu neuen regulatorischen Rahmenbedingungen. Welche strategischen Entscheidungen haben Investoren getroffen? Was war erfolgreich und was weniger?
Verpasst nicht diese besondere Folge – mit einer Mischung aus Rückblick, Ausblick und festlicher Stimmung!
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Transkript der Folge
Intro
Sprecher: Herzlich willkommen bei „Hinter der Fassade – Dein Podcast für Anlageimmobilien“. Hier tauchen wir ein in Chancen, Markttrends, aber auch Risiken des Immobilieninvestments. Ehrlich, direkt und immer auf den Punkt. Mach dich gemeinsam mit Claire und Martin bereit, hinter die Fassade zu schauen.
Claire: Hallo Martin.
Martin: Hi Claire.
Claire: Und willkommen zu unserer letzten Folge für dieses Jahr.
Martin: [unverständlich] Nein.
Claire: Für dieses Jahr. Es ist nämlich schon kurz vor Weihnachten, und wir sitzen hier tatsächlich und genehmigen uns ein weihnachtliches Getränk und ein paar Kekse.
Martin: Weihnachtliches Getränk. Wir können ruhig sagen: Wir trinken hier einen Glühwein.
Claire: Ja, okay, wir trinken einen Glühwein, ja. Haben wir uns verdient. Es ist halt noch nicht so spät am Tag, deswegen wollte ich das jetzt noch nicht …
Martin: Wären wir jetzt in Bayern, wären Weißbier und Weißwurst ab 11:00 Uhr völlig normal. Also können wir zu Weihnachten durchaus einen Glühwein und Kekse genießen, finde ich.
Claire: Das ist ein gutes Argument. Genau. Und ja, ich würde sagen, wir starten heute ohne eine persönliche Frage rein. Denn meine Fragen sind heute wieder alle recht persönlich, weil wir natürlich auch auf das Jahr zurückblicken und schauen wollen: Wo waren unsere Highlights, welche Veränderungen gab es vielleicht in der Immobilienwelt, was haben wir hier gelernt, was sind vielleicht die wichtigsten Dinge, die wir dieses Jahr aus dem Podcast mitnehmen? Und deswegen würde ich sagen: Starten wir rein. Außer du hast eine Frage.
Martin: Nee. Ach, eine persönliche Frage an dich? Ah, da fällt mir jetzt so schnell keine ein. Nein, aber natürlich freue ich mich neben dem Rückblick – das war jetzt wirklich ein schönes Jahr 2025 – ganz ehrlich auch schon super auf 26. Das klingt immer total blöd, weil man denkt: Oh Gott, das Jahr war jetzt wirklich stressig, und jetzt geht es in den Jahresendspurt und so.
Claire: Ich muss noch Weihnachtsgeschenke kaufen.
Martin: Das mache ich dann an Heiligabend.
Claire: Möchte ich dieses Jahr …
Martin: Ja, aber dann geht es 26 wieder los. Darauf freue ich mich eigentlich jetzt schon. Okay, komm, rein geht es.
Claire: Genau, wir gehen rein.
Das Immobilienjahr 2025 in drei Worten: Super, mega anspruchsvoll
Claire: Wie würdest du denn das Immobilienjahr 2025 und natürlich auch unser Jahr mit dem Podcast in 3 Worten beschreiben?
Martin: In 3 Worten?
Claire: So als Einstieg. Und unseren Podcast.
Martin: Nee, das ist gemein. Das Immobiliengeschäft an sich, also wenn du genau den Immobilienmarkt dieses Jahr nimmst: Der war super, mega anspruchsvoll. Das war mit Sicherheit so. Wir haben es halt gemerkt, dass die … Und das hat gar nichts mit den Märkten zu tun. Die Märkte haben sich im Immobiliensektor noch nicht erholt, sie sind relativ stabil. Und was wir jetzt zum Ende des Jahres feststellen – und da gucke ich eigentlich so ein bisschen mit Argusaugen drauf, weil es in unserem Podcast ja immer um wirtschaftlich sinnvolle Anlageentscheidungen geht –: Wirtschaftlich sinnvolle Anlageentscheidungen, die ich dann treffe, sollte ich natürlich nicht alleine aufbauen. Das ist ja das, was wir das Jahr über besprochen haben: sondern den Mieter und das Finanzamt dazunehmen. Und ich sollte in der aktuellen wirtschaftlichen Situation vielleicht auch einen Fremdkapitalhebel nutzen.
Das war dieses Jahr wirklich sehr, sehr schwer, haben wir festgestellt: diese, ich sage mal, Kreditvergabe seitens der Banken, ne? Das sind unheimlich strenge Prozesse. Du hast jetzt Basel III, glaube ich, ist es gerade. Das wird immer schwieriger. Und es ist eigentlich traurig, dass es Leuten, die in Anlageimmobilien investieren wollen, weil sie sagen, das ist für mich eine super Anlageklasse, in der ich viele Sachen zusammenbringen kann, so schwer gemacht wird, hier in diesem Markt zu investieren. Und wenn du dann überlegst, dass man politisch in den letzten Jahren sicherlich tolle Anreize geschaffen hat, mit Sicherheit, und dann scheitert es daran, dass die Leute die Finanzierung nicht bekommen … Ich glaube, da müssen wir in 2026 ein bisschen was aufholen und sicherlich neue Anreize schaffen, um diesen Immobiliensektor voranzutreiben. Und auch, um einfach unsere Ziele zu erreichen: die Verknappung am Wohnungsmarkt zumindest nicht noch größer werden zu lassen. Also 3 Worte: super, mega anspruchsvoll. Und unser …
Claire: Sehr anspruchsvoll, aber auch irgendwie motivierend?
Martin: Nein, mich motivieren solche Dinge immer. Ich habe immer gesagt: Wenn es einfach wäre, könnte es jeder. Und mein Stellenprofil ist eigentlich das des Problemlösers. Und genau das sind ja auch die Herausforderungen, die man als Unternehmer auch hat. Von daher: sicherlich sehr anspruchsvoll, aber sehr herausfordernd. Das muss ja nicht negativ sein, sondern für mich ist das durchaus etwas Positives.
Veränderungen am Markt: Investitionszurückhaltung und Prognose für 2026
Claire: Und was waren aus deiner Sicht die wichtigsten Veränderungen am Immobilienmarkt in Bezug auf Anlageimmobilien?
Martin: Das ist immer ganz interessant. Wenn man die letzten Jahre so betrachtet, hattest du zum Jahresende hin immer so ein gewisses Jahresendgeschäft, nenne ich es mal. Es gab immer noch mal Innovationen. Teilweise wurde in den letzten Jahren in gewissen Ländern die Grunderwerbsteuer zum 1.1. erhöht. Das hat natürlich noch mal einen Impuls in den Markt gebracht, dass Leute sagen: Okay, jetzt habe ich es verstanden, ich muss da noch investieren. Ich glaube, dass wir immer noch in einer gewissen angespannten Situation sind, Thema Inflation. Die Leute sind halt nicht mehr so stark bereit zu investieren. Das versetzt mich auch ein bisschen in Angst. Denn was ist die Konsequenz? Die Leute investieren nicht, um Vermögen aufzubauen oder vielleicht ein Zusatzeinkommen durch Miete oder eine Zusatzrente oder so was aufzubauen. Das passiert nicht, die Anlegerquoten werden eher weniger. Auf der anderen Seite bleibt aber das Konsumverhalten gleich. Und das ist für mich immer ein sehr kritisches Thema, weil uns das sicherlich auch im nächsten Jahr beschäftigen wird: diese Akzeptanz dahingehend, dass man sagt: Mensch, guckt euch die wirtschaftliche Situation an.
Meine Prognose wäre – wir können 26 auch gerne mal einen Ausblick geben –, dass der Immobilienmarkt auch in 26 angespannt bleibt, weil wir einfach neue Impulse brauchen. Und es wird dazu führen … Auch da werden wir in 26 ja dann neue Zahlen haben: Wie viele Wohnungen haben wir wirklich gebaut, wie viele bräuchten wir? Ich lege einen Zettel in die Schublade: Die Lücke ist deutlich größer geworden, die Verknappung ist größer geworden. Das heißt, in 26 ist die Anlage an sich noch attraktiver. Wir müssen es nur hinbekommen, dass sie für Kunden auch finanzierbar und realisierbar ist. Weißt du, dieses „Wow, super, finde ich total cool, aber ich würde gerne wissen, wie es funktioniert und wie ich es umsetzen kann“ – das ist in 26 ein großer Anspruch bei uns.
Finanzierung 2025: Strengere Banken, weniger Personal, lange Prolongationen
Claire: Würdest du sagen, dass sich von 24 auf 25 eine Sache im Vergleich ganz besonders verändert hat?
Martin: Das Thema Finanzierbarkeit bei den Banken ist eher schlechter geworden als besser. Es berichten auch wirklich viele, viele Anleger, viele unserer Kunden, meiner Kunden oder auch Freunde im Umfeld, die in Immobilien investiert sind, dass diese Thematik beziehungsweise diese Restriktivität der Banken sozusagen deutlich strenger und schwieriger geworden ist.
Claire: Und du merkst das dann auch im persönlichen Umfeld.
Martin: Das merkst du auch, ja klar. Verunsicherung dann halt, ne?
Claire: Ja. Aber 2026, denkst du, wird es …
Martin: Es wird neue Impulse geben müssen, ne? Das ist ja immer ein politisches Thema. Man muss einfach fragen: Warum ist das denn bei den Banken so? Vor ein paar Jahren haben alle Banken, also die klassischen Sparkassen und Volksbanken, Stellenabbau betrieben. Gerade wenn man hier mal in den Regionen guckt: In welchen ländlichen Regionen hast du noch eine Sparkasse und eine Volksbank? Und selbst in Hauptstellen ist natürlich Personal abgebaut worden, durch die Zahl der Internetbanken und was es alles so gibt. Wenn wir jetzt aber über Kreditvergabe sprechen: Auch da hat man natürlich Stellen abgeschafft. Ich habe das gerade bei mir bei einem Projekt, das ist nur eine Prolongation. In der Abteilung saßen früher – was heißt früher, vor 5 Jahren – noch 7 Leute, heute sind es anderthalb. Und deswegen dauert allein die Prolongation … Ich möchte nur das Darlehen verlängern, das ist nichts Wildes, kein Rocket Science, aber ich warte schon seit etwa 8 Wochen. Das hätte es früher nicht gegeben. Und das hat sich in den letzten Jahren wirklich zugespitzt. Da braucht man sicherlich andere Lösungen, vielleicht digitalere Systeme. Digitalisierung ist ja eh ein großes Thema, das wird sicherlich auch bei der Kreditvergabe beziehungsweise im gesamten Wohnungsmarkt weiter fortschreiten. Und das wird 26 neue Impulse liefern, serielles Bauen und so weiter. Du kannst also sicher sein: Die Themen gehen uns nicht aus.
Claire: Kommen ja immer wieder neue dazu.
Martins größtes Learning 2025: Mehr Aufklärung bei Beratern und Anlegern
Claire: Was war denn jetzt auf persönlicher Ebene dein größtes Learning in diesem Jahr?
Martin: Oh, das größte Learning. Nehmen wir das jetzt mal für den Immobilienmarkt. Das größte Learning war für mich: egal, selbst wenn … Zur Jahresmitte habe ich schon gesehen: Okay, Moment, das ist dieses Jahr sehr anspruchsvoll. Wir sehen, dass die Herausforderungen immer größer werden, auch zum Jahresende hin. Mein größtes Learning ist: Man kann es trotzdem schaffen, nur muss man deutlich mehr Aufklärung leisten, auch in den letzten Zügen. Was wir feststellen: Wir müssen deutlich mehr Aufklärung leisten. Und nicht nur die Aufklärung … Das ist eigentlich das Spannende: gar nicht die Aufklärung bei den Investoren an sich. Die sind nach wie vor super interessiert, glaube ich, da geht die Reise weiter. Auf der anderen Seite hast du dann aber oftmals irgendwelche Berater, Vermögensverwalter, Finanzdienstleister, Bankberater und so weiter dazwischen, die ihre Kunden auch in Sachen Anlageimmobilien beraten. Und da ist dieser Shift – dass sich die Anlageimmobilie heute in der Eigenkapitalrenditebetrachtung, in der steuerlichen Betrachtung besser rechnet als vor 5 Jahren – noch nicht angekommen. Und das ist ja sozusagen auch ein Beraterkreis, der die Kunden berät, aber selbst noch gar nicht drin ist. Und das hemmt halt total. Ich glaube, wir müssen da in 26 viel Aufklärungsarbeit leisten. Sie ist nach wie vor nicht eine der, sondern die interessanteste Anlage überhaupt, die du nutzen kannst, um strategischen Vermögensaufbau zu betreiben.
Claire: Ja, auf jeden Fall. Das ist dein größtes persönliches Learning: ein anspruchsvoller Markt, und das, was man dann halt trotzdem als Team schaffen kann, ne? Statt aufzugeben oder zu denken: Ach, wird eh nichts.
Martin: Ja. Und auch einfach da noch mal, ich sage mal, eine kleine Extrarunde drehen und sagen: Stopp mal, was machen wir denn jetzt hier eigentlich? Wie entwickeln wir uns weiter, wie geht es im Immobilienmarkt weiter? Das lohnt sich.
Claire: Ja, war anspruchsvoll, beziehungsweise ist ja noch, ne? Wir sind noch nicht durch.
Martin: Aber es ist sehr anspruchsvoll.
Claire: Bis zum 31. ist eigentlich noch viel.
Martin: Da ist noch einiges, genau. Geschäftlich ist bei uns jetzt noch einiges los, keine Frage.
Highlights 2025: Vorträge, Kundenveranstaltungen und Auszeiten
Martin: Ich freue mich, dass ich in 25 so viele Vorträge halten durfte, sei es im B2B-Bereich für Partner, oder dass ich auch oft auf irgendwelche Kundenveranstaltungen eingeladen war und das so an Endkunden weitergeben konnte. Rein von der Marktperspektive war das, glaube ich, richtig und wichtig. Das war super, dass wir das gemacht haben. Das werden wir in 26 auch so weitermachen. Ich hoffe, auch da darf ich dann wieder los, und der Kalender sieht schon ganz gefüllt aus. Aber das ist sicherlich anspruchsvoll. Und du hast ja gerade gesagt: bis zum 31. Es geht wirklich bis zum 31. ran. Dann darfst du dich am Ersten einmal schütteln, am Zweiten geht's wieder los. Und das ist ja auch das Schöne, ne? Da kann man sagen: Ja, okay, alles klar, und dann starte ich wieder voll rein. Und darauf freue ich mich halt so.
Claire: Ohne einen richtigen Cut?
Martin: Ja.
Claire: Doch, ich bin erst am Fünften wieder da.
Martin: Ach so. Und dann bist du wieder Skifahren oder so, ne?
Claire: Ja, ich werde noch mal [unverständlich]
Martin: Ich habe im Februar noch mal [unverständlich] mit meinen Freunden aus München und Co. Darauf freue ich mich auch schon riesig. Das sind noch mal die Auszeiten, die man hat. Aber ich glaube, es wird schon.
Claire: Ja. Also quasi noch vom Ersten bis zum Fünften so ein bisschen, weil ich es mal wichtig finde, dass man auch so Revue passieren lassen kann, genau, ne: Was ist passiert? Was ist jetzt mein neuer Fokus?
Martin: Ja, das mache ich immer zwischen den Feiertagen. Ich arbeite immer zwischen den Feiertagen, weil da einfach niemand da ist, niemand anruft, und dann noch mal so ein bisschen so ein Recap, ne: Was ist da eigentlich passiert, und natürlich auch: Welche Themen, welche Herausforderungen warten 2026?
Claire: Ist ja quasi wie Urlaub für dich dann.
Martin: Ja klar. Keiner ruft an, alle sind weg.
Drei Tipps für Investoren 2026: Emotionen, Strategie und neutrale Beratung
Claire: Ja, super. Dann jetzt noch mal natürlich für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen. Denn ich meine, wir haben hier wirklich ganz viele Tipps gegeben, von den größten Fehlern, die du beim Investieren machen kannst, bis hin dazu, worauf du achten solltest: Was sind vielleicht so Fallen in der Immobilienbranche? Welche 3 Tipps würdest du Investoren für das kommende Jahr mitgeben?
Martin: Okay, erster Tipp: Trenn dich von deinen Emotionen, bevor sie [unverständlich] von dir trennen. Das sollte die Grundregel sein, und damit meine ich alles. Du guckst dir eine schöne Wohnung an, die schön gestrichen ist. Das heißt nicht, dass die Steigleitung dahinter in Ordnung ist. Du hast einen tollen, sympathischen Berater kennengelernt, der wirklich sympathisch ist und dir vielleicht auch empfohlen wurde oder so was. Das heißt nicht automatisch, dass das gut ist. Sei also immer kritisch bei diesen ganzen Themen, stell jede kritische Frage.
Claire: Es geht … Genau: Kauf keine Immobilie, die du nicht auch gesehen hast.
Martin: Oh ja, das hatten wir in der letzten Folge. Und schau wirklich, dass du das einfach in der wirtschaftlichen Betrachtung siehst, nicht in der emotionalen, nach dem Motto: „Super, und das ist eine tolle Mietrendite.“ Eine tolle Mietrendite ist als Investor gar nicht entscheidend. Die Eigenkapitalrendite ist entscheidend. Und die Immobilie muss immer zu deinen Anlagezwecken passen. Wenn ich der Typ bin, der heute etwas kaufen und es morgen verkaufen möchte, dann gehe ich einen anderen Weg, ich spiele ein anderes Spiel. Das ist ja das Interessante. Der eine würde auch in Immobilien investieren, der kauft heute, will aber in den nächsten 2 Jahren wieder verkaufen: Fix and Flip. Der Nächste sagt: Ich kaufe heute, ich möchte die Immobilie aber 20 Jahre, 30 Jahre halten, um sie später an meine Kinder zu vererben, und die Mieten als Zusatzrente. Der spielt ein ganz anderes Spiel. Beide investieren in Immobilien, haben aber komplett andere Anlagestrategien, einen anderen Anlagehorizont und so weiter. Und das ist einfach entscheidend. Deine Anlageentscheidung, deine Philosophie und deine Strategie müssen sich nicht mit denen des Nächsten decken. Und deswegen musst du immer gucken: Passt die Anlage, die ich da tätigen will, zu meiner Strategie? Das sollte ich halt tun. Dafür brauchst du einen Top-Berater, wenn man …
Claire: Selbst muss ich ehrlich sein … Nicht der nächste Typ. Ne, hol dir Hilfe.
Martin: Genau, und zwar neutrale. Hol dir nicht einen, der irgendwie Vertreter eines Bauträgers ist. Der wird dir immer sagen, dass das das schönste, tollste Projekt ist. Sondern hol dir wirklich jemanden, der die Finanzmathematik dahinter und das Immobilienwissen hat, gerade auch im Bereich der Kapitalanlage. Ich weiß, da gibt es nicht viele. Ein paar gibt es schon. Aber hol dir da einfach …
Claire: Vor allem kostet es Geld, okay, aber lieber vorher das Geld investieren, als dann im Nachhinein in die Falle zu tappen.
Martin: Ja, man muss einfach sagen: Wir reden über Vermögensentscheidungen, die vielleicht nachher bei 200.000, 300.000, 400.000, 500.000, 700.000, einer Million liegen. Tut mir leid, wenn es da an den 2.000, 3.000 Euro am Anfang, also vorab sozusagen, liegt, dann sollte man lieber nicht investieren.
Claire: Ja, das stimmt. Die Fehlentscheidung ist dann teurer, die kostet dich dann richtig Geld, ja. Und dann der letzte Tipp.
Martin: Habe ich nicht schon … Oh Gott, welchen habe ich denn noch? Martin, ich muss dich heute die ganze …
Claire: Du musst mich echt die ganze Zeit triggern heute.
Martin: Es liegt nicht am Glühwein, das ist immer noch der erste Schluck.
Claire: Ja, ich glaube, es zielt halt alles so ein bisschen auf das Erste ab, dieses Emotionale.
Martin: Also grundsätzlich der Tipp in der aktuellen Marktsituation …
Claire: Und fürs kommende Jahr, denk vielleicht noch mal eher ans kommende Jahr.
Martin: Ja, auch wenn es anspruchsvoll ist. Aber auch das ist wieder eine Strategiefrage. Wenn du in der Altersgeneration zwischen 20 und 40 bist: einen möglichst großen Fremdkapitalhebel in die Immobilie einbauen, weil es sich wirtschaftlich besser rechnet, wenn du die Strategie des langfristigen Anlegens sozusagen verfolgst. Klar, derjenige, der sagt: „Ich bin jetzt 60, ich möchte noch mal 5 Jahre, ich möchte die Immobilie dann aber bezahlt haben“, der investiert vielleicht mit höherem Eigenkapitaleinsatz. Aber leg dir deine Strategie zurecht: Was möchtest du, wie möchtest du investieren, wie sieht das für dich persönlich aus? Und dann hol den Profi dazu.
Claire: Ja, das sind doch gute Tipps.
Bonus-Tipp: Lieber zwei kleine Wohnungen mit Fahrstuhl als eine große
Martin: Und in der aktuellen Wohnungssituation will ich sogar noch einen dazugeben. Ich würde sagen: heutzutage wahrscheinlich eher 2 kleine Wohnungen als eine große. Denn wir werden in Zukunft bedarfsgerechten Wohnraum in Ballungsgebieten noch mehr benötigen, am besten auch barrierearm. Das ist auch so ein Ding, deswegen sehr emotional: Für mich wird es kein Objekt mehr ohne Fahrstuhl geben, wenn ich jetzt investiere beziehungsweise bei den Objekten, in die ich investiere.
Fehler 2025: Zu spät mit der Aufklärung – und warum Lernen wie Rudern ist
Claire: Okay. Und was sind vielleicht Fehler, die du dieses Jahr gemacht hast, die du nicht wiederholen möchtest?
Martin: Fehler, die ich gemacht habe … Ich glaube, wir sind zu spät mit der Aufklärung gekommen, glaube ich. Wir haben … Na ja, ich würde das gar nicht als Fehler bezeichnen. Es gibt einfach Dinge, die du im Nachgang besser machen könntest. Einen Fehler kannst du ja immer nur identifizieren, wenn er erst gemacht ist. Und du würdest ja nie bewusst einen Fehler machen, ne? Sondern bei dem, was du tust, denkst du ja, dass es richtig ist.
Claire: Genau, sonst würdest du dich ja nicht dafür entscheiden.
Martin: Und dann stellst du im Nachgang halt fest: Okay, das war es nicht. Und dann musst du vielleicht kontrolliert abweichen.
Claire: Das stimmt. So hast du dieses Jahr gelernt.
Martin: Siehst du, aber das ist eben das Ding, ne? Du kannst das ruhig erst mal machen, solange du immer mit offenen Augen fährst und sagst: Jetzt muss ich vielleicht mal nachsteuern, ich muss jetzt den Kurs ein bisschen anpassen. Und deswegen würde ich sagen: Wir haben dieses Jahr keine gravierenden Fehler gemacht. Wir waren nicht aktiv genug, nicht früh genug aktiv, und wir haben vielleicht nicht die richtigen Dinge zu 100 % umgesetzt. Aber grundsätzlich befinden wir uns auf einem sehr guten Weg, und wir sind in einem Prozess, einem Entwicklungsprozess. Und das wäre auch schlimm … Meine Mama hat immer gesagt: Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald du aufhörst, treibst du zurück. Und genau so ist es. Und wir werden auch in 2026 wieder Learnings machen.
Und gestern habe ich, glaube ich, im Spiegel gelesen – „Immo Tommy“, habe ich dir ja auch geschickt –: Die Immo-Tommy-Story geht auch weiter, es gibt andere Firmen [unverständlich], das kann doch gar nicht sein. Aber dann habe ich gedacht: Mensch, aber das ist doch genau das, was wir machen, Claire. Wir wollen doch Menschen darüber aufklären: Was ist wichtig, welche Fehler gibt es? Achtung, wo muss ich mal hinter die Fassade gucken? Wie muss …
Claire: … das betroffen … Nicht nur Link klicken und es geht, sondern auch ein bisschen überlegen, was man da macht.
Martin: Und das motiviert ja, das in 26 genauso und noch besser zu machen.
Claire: Es gibt bestimmt viele, die das so machen. Leider habe ich ihn nicht gelesen.
Martin: Leider, ja.
Claire: Ich konnte den nicht lesen.
Martin: [unverständlich]
Claire: Danke. Ja, nee, das machen bestimmt viele, ja, sehr, sehr wichtig.
Weihnachten bei Martin und Claire: Familie, Rotkohl und gute Vorsätze
Claire: Und wie feierst du Weihnachten? Das steht ja jetzt bald an.
Martin: Ja, das möchte ich allerdings auch gerne von dir wissen.
Claire: Von mir, ja, aber …
Martin: Ich fange mal an, ich darf mich vordrängeln.
Claire: Mach mal hin, du hast ja zuerst gefragt.
Martin: Ja, stimmt. Weihnachten ist bei mir dieses Jahr relativ entspannt. Ich habe gar nicht dieses ganze Hin-und-her-Gereise, zuerst Oma, Opa … Mein Bruder mit Familie ist gar nicht da, das erleichtert es in Anführungsstrichen schon mal ein bisschen. Ansonsten wird ganz klassisch Heiligabend zu Hause gefeiert. Am ersten Weihnachtstag geht es dann zu meinen Eltern, der zweite Weihnachtstag ist, glaube ich, auch noch entspannt, nichts Großartiges. Ich freue mich auf super Essen. Ich habe gesagt: Ich ziehe das jetzt noch mal bis Jahresende durch und starte dann ab dem 1.1. hier die Challenge.
Claire: Und ich habe gesagt, das ist kein gutes Mindset, weil man auch ab heute schon was ändern kann. Da bin ich total drin: dieses typische „ab Montag, ab nächster Woche, ab dem 1.1.“.
Martin: Aber du sollst doch immer nur Dinge ändern, wenn du es auch wirklich willst.
Claire: Ja, du willst es gerade nicht.
Martin: Ich will es nicht. Nee, da bin ich wirklich sehr stumpf und sage gerade: Nee, ich will das jetzt nicht. Aber in 2026 habe ich mir sonst einige Dinge vorgenommen. Vielleicht fordere ich dich auch mal zu der einen oder anderen Challenge heraus.
Claire: Oha, was hast du denn jetzt für eine Challenge?
Martin: Keine Ahnung. Jeden Tag 15 Minuten laufen, oder dreimal die Woche, oder jede Woche 15 Kilometer laufen. Ich fand, das war ein bisschen … oder irgendwie so was.
Claire: Im Marketing haben wir jetzt für ein bestimmtes Meeting eine neue Regel gemacht: dass wir das im Gehen draußen machen. Das finde ich super.
Martin: Ja, Walk and Talk.
Claire: Ja, finde ich megagut, dass man auch ein bisschen Bewegung hat.
Martin: Siehst du. Also da kann man … Gott, jetzt ist man schon wieder bei Vorsätzen.
Claire: Ach, stimmt, ich habe noch gar nicht nach deinen Vorsätzen gefragt.
Martin: Ja, ist nicht. Aber wie ist Weihnachten bei dir?
Claire: Eigentlich ähnlich wie bei dir. Heiligabend ist immer ganz klassisch zu Hause: Geschenke, leckeres Essen. Meine Mama dekoriert auch immer total schön, die macht das. Ach, das ist immer unterschiedlich. Aber meistens so Braten mit Rotkohl und Kartoffeln.
Martin: Habt ihr Kartoffeln? Ah.
Claire: Ja, Kartoffeln, ne? Manchmal auch Knödel, aber ich mag das so mit Kartoffeln und dieser braunen Soße.
Martin: Braune Soße, Pfeffersoße, ja, lecker. Aber es ist so interessant, weil das für mich auch immer das Weihnachtsessen ist: irgendwie Gans, Ente, irgendwas, oder auf jeden Fall Fleisch.
Claire: Ich glaube, bei uns gibt's Rind, weil wir alle so pingelig sind. Aber …
Martin: Ja, ich glaube, bei uns gibt's nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.
Claire: Ja, da ist für alle was dabei.
Martin: Aber was ich viel spannender finde: Die einen sagen Gans, die anderen sagen, wir haben den klassischen Braten, aber alle kommen auf Rotkohl.
Claire: Ja, das stimmt. Und meine Mama macht da noch Walnüsse mit rein. Das ist so lecker.
Martin: Okay. Wann, Claire, wann muss ich wo sein?
Claire: Sie macht das gut. Ja, siehste.
Martin: Also Claires Mama: klassisch. Aber viele machen auch Raclette. Das ist so ein Ding geworden, ne? Das gibt es jetzt.
Claire: Nee, das geht bei uns … Das ist für mich so ein Silvesterding.
Martin: Ja, das machen auch viele. Raclette oder Fondue. Ist auch immer geil. Also wenn deine Mama uns da draußen hört: Ihr Rotkohl ist gerade … Hört sie uns eigentlich?
Claire: Ich weiß es nicht, frag sie mal. Bitte nicht.
Martin: Sie sollte uns hören, oder zumindest die Folge.
Claire: Ja, das stimmt. Ja, das sollte man ausrichten. Ja, und dann eigentlich alles ganz entspannt, und die anderen Feiertage dann auch hier und da mal … Aber trotzdem essen, zusammen sein.
Martin: Ja, ich finde es auch manchmal ein bisschen anstrengend, bin ich ehrlich.
Claire: Ja.
Martin: Und deswegen finde ich es dieses Jahr wirklich ganz schön, dass es nicht so viel ist. Ich mag das. Man redet ja auch immer von besinnlichen Weihnachten. Übrigens, Entschuldigung da draußen, ihr werdet euch jetzt wundern: „Mensch, was quatschen die da denn, wo sind denn jetzt die Immothemen für ‚Hinter der Fassade‘?“ Vielleicht werden wir das eine oder andere noch machen, aber wir haben uns heute ganz bewusst den Glühwein eingeschenkt.
Claire: Genau, wir sind entspannt.
Martin: Wir waren so dreist, kann man so sagen, ne? Wir waren so dreist, dass wir es einfach machen wollten. Wir werden das in 2026 natürlich wieder ganz klar mit News aus der Immobilienwelt machen, genau, Tagesthemen, Trends kritisch hinterfragen und so weiter. Aber ich finde es einfach auch mal wichtig, jetzt nach so einem Jahr … Und wir haben echt viel gemacht, ne, also wirklich. Das darf man auch mal machen. Das habt ihr da draußen wahrscheinlich auch. Deswegen finde ich dieses Weihnachtsthema so schön: Man redet immer von besinnlichen Weihnachten, und du denkst: Ja, aber besinnlich ist halt nicht morgens bei dem einen Familienteil, mittags beim anderen, abends noch beim nächsten Essen und 1000 Kilometer reisen in 2 Tagen. Das wollte ich auch nicht.
Konsum an Weihnachten: Kleine Geschenke statt Eskalation
Claire: Nee. Und ich finde auch tatsächlich, dass das Konsumverhalten wirklich krass geworden ist. Da finde ich es ganz toll bei meiner Familie, weil wir uns da alle einig sind: Wir wollen gar nicht, dass es so eskaliert. Klar, als ich kleiner war, war das auch so, weil ich natürlich wollte: Ich will das und das, und wie toll. Aber mittlerweile geht es wirklich einfach nur darum, der anderen Person vielleicht mit einer Kleinigkeit eine Freude zu machen. Und das reicht. Man muss nicht so übertreiben. Man kann auch übers Jahr mal hier und da was schenken, aber man muss nicht irgendwie … Das finde ich auch so anstrengend, weißt du, die Wochen davor: Was schenke ich dem, was schenke ich dem, und das muss so und so sein. Ich finde das total krass.
Martin: Das ist übrigens auch ein Thema, das in den letzten Jahren deutlich … Jetzt kommen wir, das ist eine gute Brücke zu einer Immobilieninvestition. Was ich in den letzten Jahren feststelle: Die Menschen haben eher das Empfinden … Ich sage mal: Nenn mir einen vermögenden Menschen, den du kennst, der keine Immobilien hat. Da kommt nichts. Ja, die, die ich kenne, die haben ja mehr als eine. Ja, stimmt, warum du nicht? Und selbst wenn man fragt: Was ist denn mein Ziel? Ich brauche später vielleicht 1000 Euro Mieteinkünfte oder 1500 für meine Rente oder irgendwelche Themen, um wirklich meinen Vermögensstand auch zu sichern, eine inflationsgeschützte Sachwertanlage zu betreiben, Vermögensaufbau mit Hilfe Dritter. Und Vermögensaufbau mit Hilfe Dritter heißt aber auch: Ich zahle einen Teil. Und wenn man dann sagt: Dann zahlst du da vielleicht 300 Euro ein, 400 oder 5, ist nachher völlig egal. Da kann man genau sagen: Wenn du nur das einzahlst, dann kommt halt später das raus. Willst du also irgendwo drauf verzichten, oder wollen wir es strategisch so auslegen, dass es später passt?
Und dann sagen Leute: „Nee, ich kann das nicht sparen, ich kann monatlich nicht 100 Euro.“ Und dann guckst du aufs Konto und denkst: Ach so, aber Skiurlaub, Sommerurlaub und so weiter. Was hat der Urlaub gekostet? „Ja, 3.000, 4.000 Euro, 5.000 Euro.“ Ja, das sind doch schon jeden Monat 300, 400 Euro für 14 Tage Spaß, plus den Skiurlaub, plus … Guck dir noch mal deine Amazon-Bestellungen durch und so weiter. Und das ist wirklich auch kritisch. In 24, 25, in den letzten 2 Jahren, kann man sagen, stelle ich fest, dass das Konsumverhalten auch über Social Media …
Claire: Das ist absolut so.
Martin: Black Friday und so weiter und so fort. Selbst hier im Büro: „Ich habe mir das neu gekauft, da war ja auch ein Black-Friday-Angebot.“ Da denkst du: Ja, ihr seid selbst drauf reingefallen, herzlichen Glückwunsch, habt also noch mehr konsumiert. Und wenn du sagst: „Ja, aber wäre doch mal klasse, wenn du irgendwie Vermögensaufbau …“ – „Wie soll ich mir das leisten?“
Claire: Ja, ich habe jetzt sogar im Radio gehört, dass man, ich glaube, 2024 war das, dort im Durchschnitt ungefähr 500 Euro für Geschenke ausgegeben hat.
Martin: 500 Euro.
Claire: Ja, ne? Daran merkt man wieder, dass man vielleicht auch irgendwie versucht, immer wieder was Krasseres zu kaufen und was Krasseres zu haben. Das ist eigentlich gar nicht notwendig.
Martin: Und das ist, glaube ich, halt auch … Natürlich reden wir über Inflation, ja, aber es ist nicht nur die Inflation, sondern es ist auch ein Kaufverhalten.
Claire: Ja, definitiv.
Martin: Aber gut, so ist es. Ich möchte euch da draußen nicht die Weihnachtsstimmung versauen.
Claire: Es ist trotzdem auch schön, seinen Liebsten was zu schenken und das alles zu genießen.
Martin: Das mag ich persönlich gar nicht.
Claire: Deinen Liebsten was zu schenken?
Martin: Schenken schon, schenken über alles. Aber selbst geschenkt kriegen – oh Gott, nee.
Claire: Nee, das brauche ich auch nicht. Aber jemandem was zu schenken, das macht richtig viel Spaß.
Martin: Ich würde nicht mal sagen, das brauche ich nicht, sondern ich mag es nicht mal. Ich mag es nicht, Geschenke zu bekommen.
Claire: Ja, als du mir hier vorhin auch was gegeben hast, war ich auch schon so: Oh.
Martin: Ja, aber guck mal, das kann man sagen: Das ist der Trüffel-Gin.
Claire: Genau. Martin hat ja einen Adventskalender, von dem wir erzählt haben, in dem 24 Gins drin sind. Und da stand „Trüffel-Gin“ drauf, und das hat mich total angesprochen. Dann meinte er: „Hier, dein Geschenk.“ Und da dachte ich mir auch wieder: Oh Gott, wie nett, ja. So kann ich das nicht annehmen.
Martin: Warte mal, das sind die 2 oder 4 cl, die da drin sein dürften. Also genieß. Ich bin gespannt aufs Feedback.
Claire: Ja, ich bin auch gespannt.
Verabschiedung: Frohe Weihnachten und Ausblick auf 2026
Claire: Gut, ja. Dann wünschen wir euch natürlich besinnliche Weihnachtsfeiertage, dass ihr wirklich entspannen könnt und eine schöne Zeit mit eurer Familie habt, und natürlich auch ein frohes neues Jahr. Und wir freuen uns ganz doll darauf, mit euch in 2026 weiterzumachen.
Martin: Ja, kann man spoilern.
Claire: 2026, spoiler mal.
Martin: Weitere News aus der Immobilienwelt. Ich habe schon 2, 3 echt spannende Themen gesehen, bei denen du siehst, wohin die Reise geht. Da kommt eine Veränderung auf uns zu. Es sind neue Trends im Anmarsch, die ich kritisch hinterfragen möchte. Wir freuen uns aber natürlich auch immer grundsätzlich auf Fragen von euch oder Themen, die ihr gerne mal beleuchtet haben wollt, oder bei denen ihr sagt: „Mensch, ich habe hier mal ein Objekt gesehen, könnt ihr euch so was mal anschauen?“ Auch dann: Fühlt euch frei, schickt es her, wir zerpflücken das gerne für euch, um genau das hinzukriegen, dass wir, ich sage mal, keine wirtschaftlichen Fehlentscheidungen treffen und genau hinter die Fassade gucken. Also von daher: Danke für eure Treue, ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Claire, wir verabschieden uns auch in die Weihnachtsfeiertage, auch wenn wir noch da sind. Danke, dass du das immer mit mir ausgehalten hast.
Claire: Danke, dass du deine Expertise … Und das wird immer so schön.
Martin: Ja, aber ich quatsche doch nur.
Claire: Ja, nur du bereitest das jedes Mal vor, das darf man auch nicht unterschätzen. Oder du sammelst dann irgendwie von der Community die Fragen oder so was.
Martin: Ich stehe dann immer völlig blanko da.
Claire: Aber man muss auch mal sagen, du machst das wirklich …
Martin: Du weißt ja nicht, was ich teilweise vorbereitet habe.
Claire: Ich weiß es.
Martin: Du weißt nie … Das ist das Problem. Genau, ich stehe immer völlig blank da und sage: Okay, was willst du heute von mir?
Claire: Und dann komme ich immer mit ganz komplizierten Fragen an, mit „Beschreib das mal in 3 Worten“. Deswegen: Martin macht das schon wirklich sehr, sehr gut.
Martin: Du auch, doch. So, jetzt aber gut. Dann vielen Dank.
Claire: Bis …
Martin: Oh Gott, ja, bis dann, ciao, schöne Weihnachten.
Claire: Tschüss.
